Eingeschnürt, verpackt, gewonnen

16 Sep

Das war ein perfekter Anschluss an die Leistung aus dem Bayern-Spiel: Schalke 04 überzeugt auch beim Gastspiel in Nizza. Und der Mob in Königsblau auch.

Nizza: Schöner Ort entlang der Côte d’Azur. Schicker Kiesel-Strand, blau-grüne Brandung, lange Promenadenstraße – an der vor wenigen Monaten Schlimmes geschah. (Mehrere Gedenkstätten mit Hunderten Kuscheltieren zeugen davon) Ein toller Ort für ein Auswärtsspiel.

So war der Tag in Nizza (Slideshow)

Schalke 04 lieferte mit seinen Jungs auf und seinem Anhang neben dem Rasen eine starke Partie. Nizza wirkte dabei auf dem Rasen überfordert. Die Gäste zeigten zum zweiten Mal in Folge ein ganz starkes Spiel gegen den Ball, das sehr hoch in der gegnerischen Hälfte begann und sehr schnell für Ballgewinne sorgte. So hatte S04 deutliches Übergewicht und geriet eigentlich nur zweimal selbst in größere Gefahr. Ansonsten war der Ball weit weg vom eigenen Tor. Problem noch: Es fehlt der Punch. Zu oft spielte Schalke weite Flanken, die keine Abnehmer garten. Zu wenig gute Abschlusssituationen kamen heraus aus der deutlichen Überlegenheit. Daran werden wir definitiv noch hart zu arbeiten haben, vielleicht fehlt uns da auch noch jemand im Kader. Mit der Einwechselung von Max Meyer wurde das besser.

Generell kann man sagen, dass die Bank, die wir haben, deutlich mehr Hoffnung macht als früher: Endlich hat man wieder das Gefühl, dass da Jungs sitzen, die ein Spiel noch verändern können. Frühes Wechsel sind jetzt möglich, ohne dass man sagen muss, dass es einen Qualitätsverlust bringt, der nur durch mehr Frische zu argumentieren ist.

So siegten wir 1:0 in einem Stadion, das so ganz hübsch (aber charakterlos) ist. Wenn da nur nicht der komplett segregierte Gäste-Zugang aus den Katakomben wäre. Mit Bussen würden wir dort abgeladen und kamen nach langer Blocksperre und langsam geregeltem Ablauf auch genau da wieder an. Schade, dass das so sein musste – Anlass zu Gewalt war überhaupt nicht erkennbar. Das wäre auch ohne all dies ein Spiel ohne Ausschreitungen gewesen. Die Verbände sollten das besser einschätzen können und danach ihre Repressalien einstellen. An unserer Stimmung im Gästeblock tat das nichts: Die Schalker sangen praktisch durch. Am Ende gab es vereinzelten Applaus der Heim-Fans zu uns rüber.

Panos aus dem Stadion:

Leer / Die (halb)volle Allianz Ribeira

 

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