Reiseplanung: Was tun in Lissabon?

3 Nov

sporting-schalke KopieDa ist also mein internationales Auswärtsspiel. Am Dienstagmorgen geht es von Düsseldorf aus mit dem Flieger via Zürich nach Lissabon. Mittwochabend, 20.45 Uhr, spielen wir dort im Estádio José Alvalade beim Wochenend-Verlierer Sporting (erste Saisonniederlage). Um diesen Termin herum gruppieren sich dann so ein paar andere Dinge, die man gut tun könnte und die auch irgendwie fast alle mit Fußball zu tun haben. Das ist mein Reiseplan inklusive einiger Tipps, die auch anderen helfen könnten.

Der internationale Flughafen von Lissabon (ca. 500.000 Einwohner) ist gar nicht weit vom Stadtzentrum weg. Das ist schön, denn es fährt eine der vier Metrolinie (U-Bahn) direkt von dort. Man könnte theoretisch sogar zu Fuß gehen, sind nur 6 Kilometer. Und da ist der erste Hinweis: Im Netz wird empfohlen, eine 24-Karte zu kaufen, wenn man öfter mal in die Metro, Straßenbahn oder Busse steigen wird. Wenn ich die mittags kaufe, kann ich also bis Mittags am Spieltag fahren – das ist gut. Und preislich günstig: Die 24-Stunden-Karte selbst kostet 6 Euro. Man muss allerdings noch 50 Cent extra einplanen. Denn die Metro funktioniert mit elektronischen Tickets, die auf Karten aufgeladen werden müssen. Zwei solcher Karten gibt es – die Sete Colinas und die Via Viagem. Warum es zwei gibt, wird mir nicht ganz klar, zumal sie angeblich genau die gleichen Leistungen haben und beide in der Anschaffung eben 50 Cent kosten. Man kann sie in allen Fahrkartenautomaten kaufen und dann gleich um das 24-Stunden-Ticket aufladen. Top!

Mein erster Stop wird mich zum Estádio Alvalade führen. Das macht dann schon mal Vorfreude auf den nächsten Abend. Meistens gibt es ein Abschlusstraining, zu dem am Anfang auch Fans für 20 Minuten Zugang zum Stadion haben. So etwas findet laut schalke04.de diesmal nicht statt – schade, aber ich fahre trotzdem hin. Fußballluft schnuppern. Danach fahre ich noch weiter zum Estádio da Luz, das etwa 2,5  Kilometer entfernt ist. Und zwischen diesen beiden Stadion ist irgendwo mein Hotel, in das ich dann mal einchecke. Abends ist die Ecke um Rua do Norte / Rua da Rosa angeblich angesagt: Studentenbars mit Bier für 1 Euro. Klingt gut.

Der Matchday führt mich dann vor allem zum dritten Stadion der Stadt: OS Belenenses aus dem Ortsteil Belém ist Tabellen-14. der ersten Liga und kickt im Estádio de Restelo (32.000 Zuschauer). In Belém sind auch so ein paar Sehenswürdigkeiten, unter anderem das Wahrzeichen der Stadt Torre do Belém. Von da fahre ich dann zurück in die City, das Castelo Sao Jorge ansehen. Danach geht es zum Rossio: An diesem zentralen Platz sollte man so gegen 16 Uhr sein. Um 17 Uhr wird sich dort der Mob treffen und dann für gute Laune in der Stadt sorgen. Das lohnt sich immer, vor allem der Marsch zum Stadion ganz in Blau („Nordkurve in deiner Stadt“), der wohl diesmal eher in die Metro führen als zu Fuß zurückgelegt wird (aber mal überraschen lassen). Nach dem Spiel noch ein Getränk in einer Bar rund ums Stadion, dann ins Hotel.

Am Donnerstag hole ich nach, was ich am Vortag nicht geschafft habe (z.B. Altstadt mit Castelo). Dann geht’s zurück zum Flughafen.

Meine Lissabon-Tour als PDF.

WikiTravel hat geholfen. Danke an die Autoren!

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