Sonderbares 2:2 des FC Schalke gegen Arsenal

7 Nov

15 Minuten grandioser Fu??ball ohne Tore, zwei Gegentreffer binnen zehn Minuten, eine unerwartete R??ckkehr ins Spiel Sekunden vor der Pause und eine zweite Halbzeit mit dem Ausgleich, die kurz vor Schluss fast noch im bitteren 2:3 geendet w??re – das R??ckspiel zwischen Schalke 04 und Arsenal gestern Abend war in mehrerlei Hinsicht sonderbar.

 

Sonderlich gut war Schalke 04 in der Anfangsphase, Iby Afellay in den ersten 15 Minuten ??berragend: Er gewann wichtige Defensivzweik??mpfe, kurbelte das Spiel direkt selbst an und schloss auch noch gef??hrlich ab. Das war allererste Sahne, nicht nur von unserem Holl??nder, aber von ihm in erster Linie. Was fehlte: das Tor. 

 

Sonderbar eine Reihe kapitaler Schnitzer, die zu den beiden Gegentoren f??hrten: Erst dieses Abstimmungsproblem beim Kopfball von Neust??dter in die F????e des frei durchlaufenden Arsenal-St??rmers. Ausgerechnet Neust??dter, mein Lieblingsspieler in unseren Reihen. ??ber den Roman konnten wir seit seiner Verpflichtung noch nicht ein einziges schlechtes Wort sagen, er ist ein perfekter Neuzugang, der viele ??berrascht hat. Umso ??berraschender, dass er sich diesmal diese Auszeiten nahm. Auszeiten, weil er am 0:2 auch ma??geblich beteiligt war. Er stand bei der Podolski-Flanke (die so eigentlich gar nicht kommen darf, weil Poldi schon gestrauchelt war und den Ball schon fast hergeschenkt hatte) irgendwo verloren im Raum, bemerkte nicht, dass sich der Torsch??tze in seinem R??cken freistahl und in den F??nfmeterraum zog.

 

Sonderbar die R??ckkehr: Pl??tzlich trifft Huntelaar nach einer Phase, in der Schalke konsterniert wirkte. Geschockt. Nicht recht fassend, was da binnen zehn Minuten passiert war. Huntelaar setzte sich nach toller Kombination ??ber Holtby durch und traf – super!

 

Damit ging es in die Kabine, neue Hoffnung in den K??pfen. Und aus der Kabine heraus kam eine Mannschaft, die wieder auf dem Boden war. Die wieder wusste, was sie wollte und wie sie es wollte. So h??tte es nach 51 Minuten schon 2:2 stehen m??ssen, weil Huntelaar frei durch war. Aber er vergab. Das haute Schalke diesmal nicht um. Wir blieben agil, Arsenal blieb unterlegener Gast. So war das Tor zum 2:2 hochverdient.

 

Dass wir am Ende nicht 2:3 verlieren, ist der Tatsache zu verdanken, dass wir diesmal das Gl??ck hatten: Unnerstalls Fu?? stand richtig, er wurde angeschossen.

 

Mit acht Punkten sind wir weiterhin Tabellenf??hrer. Ganz sicher ist die Gruppe f??r uns aber wegen des Siegers von Pir??us nicht. Wir m??ssen noch punkten, und zwar am besten dreifach im Heimspiel gegen Pir??us in zwei Wochen. Sollten wir das Ding verlieren, w??rde es noch mal ganz eng. Selbst ein Unentschieden ist in der Partie eigentlich zu wenig.

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