Ein Brief an die Meisterschaft

17 Jan

Liebe Meisterschaft,

 

ich m??chte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei dir entschuldigen. Du bist mit dem FC Bayern M??nchen verheiratet, das wei?? ich. Und deine Aff??re im vergangenen Sommer mit Borussia Dortmund, das war nur ein Ausrutscher. In diesen Tagen werben mal wieder ein paar Blaugewandete um deine Gunst – aber mach dir keine Sorgen, sie meinen es nicht so.

 

Du bist uns sehr fern, liebe Meisterschaft. Das hat schon vor etwa zwei Jahren der Herr Unfried gewusst und es darum als ??berschrift f??r einen Artikel gew??hlt, der einer Prophezeiung gleichkam – es trat das ein, was der Autor vermutete. Du bist uns fern, das wei?? die Masse – und die ist bekanntlich ziemlich weise. Du bist uns fern, das – huch, was ist das denn f??r ein Artikel; mit was f??r hochgeistigen Argumenten?! 

 

Du bist uns nicht eben nah, das zeigt ein Blick auf die Meister der vergangenen Jahrzehnte. 54 Jahre liegt die letzte Liaison zwischen uns beiden zur??ck. Das war eine hei??e Zeit, es war unsere siebte engere Bekanntschaft. Aber wie gesagt, das ist lange her, nicht vergessen, in Metall gepr??gt sogar, aber heute nicht mehr relevant.

 

Wei??t du, liebe Meisterschaft: Je ??fter wir an dich denken, je h??ufiger wir ??ber dich sprechen, desto deutlicher wird mir eines: Der Fuchs ist ein schlaues Wesen in der Fabel, wir sollten uns wieder nach ihm richten. Nicht reden, nicht denken – einfach abwarten, Fu??ballspielen, gewinnen, gewinnen, gewinnen. Und dann? Dann nehmen wir uns am Ende in den Arm. Dann redet die ganze Fu??ballwelt ??ber uns. Und alles ist wieder gut. Wann? Irgendwann.

 

Liebe Gr????e aus der Ferne,

dein Schalke.        

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Eine Antwort to “Ein Brief an die Meisterschaft”

  1. Johannes 18. Januar 2012 um 09:50 #

    Sch??n geschrieben. Den "hochgeistigen" Artikel nehme ich nicht sonderlich ernst. Rene Eijkelkamp kam erst im Sommer nach dem Uefa-Cup-Sieg zu uns, van Hoogdalem kam im Winter 96/97 von Kerkrade (?) und war im Uefa-Cup in der R??ckrunde 1997 nicht mehr spielberechtigt. Der gute Youri war leider infolge des Amoklaufs von Burkhard Reich im Halbfinale und im Endspiel verletzt und konnte nur zwischen den Spielerfrauen auf der Trib??ne jubeln. Aber so Details st??ren ja wieder nur …

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