Schalke-Mädchen aus der Kurve von 1981: „Für uns war klar: Dann steigen wir halt wieder auf“

Schalke 04 – Liebe im Revier. Wir kommen wieder! Auf ein weißes Laken haben Fans diesen Satz gepinselt und es am Zaun vor Block 4 aufgehängt. An diesem 13. Juni 1981 ist noch viel Luft in der Nordkurve. Es sind 12.000 Fans da. Eine, die dabei war, erinnert sich. Ob es bald wieder so kommt?

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GE-Funny und sein Nostalgie-Klassiker: „Die größte Angst der Ersten Liga: S04 wird in der Zweiten Sieger“

Schalke 04 ist auch der Club der Bekloppten geblieben: Seit einigen Tagen macht ein 30 Jahre alter Hit die Runde in der Fanszene. Bei Facebook kursieren Fragen nach „Funny“ und seiner Kassette: „Die größte Angst der Ersten Liga: S04 wird in der zweiten Sieger.“

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Dann steigen wir halt ab. Na und?

Es nimmt mir keiner ab, dass ich einen Abstieg des FC Schalke 04 gar nicht schlimm finde. Dabei habe ich gute Gründe dafür. Der zentrale: Ist halt Schalke. Ich habe die 25 Jahre meines Lebens, in denen ich am freisten war, mit den sportlich erfolgreichsten 25 Jahren des FC Schalke 04 wunderbar in Einklang gebracht. Ich war bei diversen Berliner Pokalfinals, in Mailand, Madrid, London, … Dann steigen wir halt ab. Na und? weiterlesen

Schalker Identitätskrise: Die Abkehr von der Knappenschmiede

Mein Schalkefreund Andreas vertritt eine interessante These: Der FC Schalke 04 steckt tief in der sportlichen, aber vor allem in einer Identitätskrise, weil die sportliche Leitung in den vergangenen Jahren einen ganz speziellen, einen Schalke-Weg verlassen hat. Einen Weg, der uns nicht nur Erfolge, sondern auch viel Geld und Anerkennung verschafft hat. Das untermauert er mit einer Statistik, die Bände spricht.

Ein Gast-Beitrag von Andreas Schulz

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Haupttribüne Block I, Parkstadion. Gerade ist der Meister zum "Meister der Herzen" geworden. Trauer. Leere. Aber ein unvergleichlicher Moment der Anfangszeit unserer goldenen Jahre.

Brief an einen Schalkefreund: 20 goldene Jahre

„Ich denke darüber nach, meine Dauerkarte abzugeben.“
Das schrieb mir heute Andreas, ein sehr guter Schalkefreund, bei What’sApp.
Ich antwortete: „Buh! Tu es nicht!“
„Die ganze Schalke-Scheiße geht mir so auf den Sack! Corona hat gezeigt, dass ich mit den Geisterspielen und dem Drumherum nix anfangen kann. Mir fehlen nur die Leute, nicht die Spiele!“, schrieb er.

„Wer aus dieser Mannschaft“, meinte er, „hat denn was mit Schalke am Hut außer Fährmann und den Youngstern? Wir sind wie Mainz oder Augsburg!“
Ich antwortete: „Mir geht das alles gar nicht soooo sehr aufn Sack. Mir geht das sogar etwas am Poppes vorbei.“

Aus diesem spontanen Chat wurde etwas, das ich „mir aus der Seele schreiben“ nennen würde. Ich schrieb ihm meine Sicht auf Schalke 04 im Jahre 2020. Ich glaube, sie könnte auch andere Schalker interessieren. Darum veröffentliche ich sie hier.

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